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Über das Verhältnis zu Verlagen und dem stationären Buchhandel

Im aktuellen Buchreport spezial gibt es ein längeres Interview mit mir zu diesem Thema. Auszüge davon finden Sie unter https://www.buchreport.de/2017/10/27/wir-wollen-die-verlage-am-leben-erhalten/?utm_source=buchreport&utm_content=»Wir%20wollen%20die%20Verlage%20am%20Leben%20erhalten«#038;utm_campaign=plus-gesehen#038;utm_medium=link

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Bewusstsein schaffen

Gestern habe ich meinen 2.Lehrauftrag übernommen: Bibliotheksrecht für angehende Bibliothekarinnen und Bibliothekare. An der TH Köln. Mein Vorredner begrüßt mich mit den Worten:“Diskussionsfreudige Gruppe!“ Na dann bin ich ja einmal gespannt. Aber er hat RECHT. Und darum geht es heute: Was ist Recht? Was verstehen die Studierenden unter Recht? Wozu benötigt man Recht, im Alltag und besonders im Bibliotheksalltag. Darf ich unliebsame Nutzerinnen vor die Tür setzen? Mit welchem Recht? Ich möchte computerfreie Zonen in meiner Bibliothek schaffen. Zu Recht? Wie schärfe ich mein Rechts- oder Unrechtsbewusstsein? Kann ich mein Judiz verbessern? Na, das ist doch schon einmal ein Anfang! Es bleibt spannend….

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Endlich mal wieder echte Neuigkeiten

Und schon neugierig geworden? Heute gibt es zur Abwechslung einmal Berichte von einem Workshops und einer Tagung, an denen ich, wie sollte es anders sein, aktiv teilgenommen habe. Boah ehh, denkt sich da nicht nun mein Sohn. ABER: 1. wann erhält man so schnell (außer von bloggern (Eric Steinhauer setzt da natürlich wieder einmal nicht erreichbare Standards mit einem live blog) oder twitttterereren) und vielleicht auch einmal etwas anders. Natürlich fallen die Bewertungen der Veranstaltungen positiv aus – ich möchte ja schließlich noch einmal eingeladen werden; nein im Ernst: es waren zwei gute Veranstaltungen, mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Zielgruppen, die man nicht mit einander vergleichen kann.

1, Fragile Materialien auf dem Scanner; Werkstattgespräch zu Fragen der Digitalisierung n Archiven und Bibliotheken

Ein gut organisierter Workshop, der auch inhaltlich überzeugen konnte. 10 Vorträge und Diskussionen an zwei Tagen – eine wohl dosierte Mischung aus Informationen und Gelegenheit zum Networken, die von allen TeilnehmerInnen auch gut genutzt wurden. Auf jeden der Vorträge einzugehen, würde den Rahmen sprengen, aber so viel sei gestattet: Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie weit die Vorstellungen vom technischen Können und rechtlichen Dürfen aus einander gehen. Ich empfehle allen TeilnehmerInnen und LeserInnen nachdrücklich die Lektüre von http://irights-media.de/publikationen/der-vergangenheit-eine-zukunft/ und https://www.servicestelle-digitalisierung.de/wissenswertes/recht12/ hingewiesen. Da steht das meiste drin!

2. Zugang gestalten – die 7.

Meine Premiere bei dieser Veranstaltungsreihe und, lieber @PaulKlimpel, ich muss sagen: I am convinced! Du hast das richtige Format gefunden, um interessierte Menschen zusammen zu bringen. Toll, was Du da mit Deinem Team auf die Beine stellst. Und man kann sich immer wieder ein paar Tricks und Techniken bei den noch älteren Hasen, aber teilweise auch bei den jungen Wilden abschauen kann. Aber bitte nicht nachahmen, sondern immer authentisch bleiben! Neben den Rahmenbedingungen (freier Zugang zur Veranstaltung, d.h. KOSTENLOS, was allerdings auch, um den den Titel der Konferenz glaubhaft umzusetzen unabdingbar ist!) stimmte aber auch der Inhalt. Und man muss ja nicht immer mit allem etwas anfangen können. Aber, wer zu Hause geblieben ist, ist es selbst schuld,

Was hängen geblieben ist: die Bedeutung der http://hamburger-note.de

Die Reform des Urheberrechts ist noch lange nicht abgeschlossen. Besuchen Sie den blog bald wieder! Dann gibt es mehr neue Neuigkeiten zum Thema Urheberrecht in Bibliotheken und anderen Gedächtnisorganisationen. Wär ja auch ziemlich blöd, wenn zu dem Thema nichts mehr kommen würde…

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Was passiert bis zum 01ˋ03ˋ2018??? Die Hamburger Note

Falls Jamaika kommt, wird es also wohl kaum noch das in Kraft treten des UrhWissG verhindern (man soll ja schließlich POSITIV DENKEN und wenn es etwas Positives am Ergebnis der #BTWahl2017 gibt, dann das!). Also was ist jetzt zu tun? Erst einmal Urlaub machen bis dahin? Wer es sich leisten kann, bitte gerne! Aber was macht der gemeine Bibliothekslobbyist bis dahin? Zum Beispiel mit Verlagen und Publikationsorganen reden. Gut, die Buchmesse liegt jetzt erst einmal hinter uns und #ke17 ist auch fast rum. Also wie wäre es mit #Europa oder der #HamburgerNote, um nur ein mal ein paar Begriffe in den Raum zu werfen. EUROPA: Die Revision der InfoSocRL steht an; nur wann? Also heißt es, dran bleiben, Gespräche suchen und INFORMIEREN!

Und was ist mit der Hamburger Note? Die http://hamburger-note.de lebt, muss aber auch gelebt werden. Und es muss sich etwas ändern! Nicht nur rechtlich, auch gesellschaftlich gibt es da noch das ein oder andere Hindernis. Die Bedeutung der Kultur für unsere Gesellschaft und ebenso die des kulturellen Erbes. Und wie erreichen wir das? Dran bleiben, usw., usw.

Und wenn dann noch etwas Zeit bleibt: Schon einmal über die mit dem UrhWissG einher gehenden Änderungen informieren und immer lernwillig und gesprächsbereit bleiben….

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Noch ist nichts verloren

Liebe LeserInnen, wir befinden uns in interessanten Zeiten. Aber der Reihe nach: das UrhWissG wird zum 1. März 2018 in Kraft treten. Das ist das einzig positive Ergebnis der Bundestagswahl vom 24.09. Es wird sich so schnell keine Mehrheit im BT finden, die das noch verhindern wird. Puh, jetzt können wir also langsam mit den Vorbereitungen für die neue Rechtslage beginnen. Aber bitte daran denken: Bis zu diesem Datum gelten die bisherigen fort, an die man sich auch zu halten hat! 

Nun zurück zur Bundestagswahl. Ich bin kein Politologe oder Sozialwissenschaftler und ich möchte mich nicht in Details verstricken, aber da haben wir den Salat. Trotzdem sollten wir uns nicht bange machen lassen und den Ursachen für dieses Wahlergebnis entgegen treten. Ich möchte nicht, dass unser gesellschaftlicher Konsens von einer Minderheit aus den Angeln gehoben wird. Wir brauchen keine Angst vor fremden Kulturen und anders aussehenden Menschen zu haben. Herbert Prantl hat Recht, wenn er bei Anne Will sagt, dass wir ein neues Heimatgefühl entwickeln können und müssen. Denn wer hat nicht auch so über den Gelsenkirchener Barock in der Wohnzimmereinricjtung seiner Eltern oder Großeltern geschimpft? Geben wir doch allen Fehlverhaltern eine 2. Chance. Noch ist nichts verloren. Unsere Gesellschaft ist stark und gefestigt genug, mit diesen Herausforderungen umzugehen. 

Und auch die EU wird sich auf eine vernünftige Reform des Urheberrechts verständigen. An uns liegt es dann,  sie umzusetzen. Wir schaffen das! Da bin ich mir ganz sicher.

Und der FC? Der steigt nicht ab…

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