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Und jetzt also zurück zur Normalität; wie soll das eigentlich funktionieren?

Nach den Sommerferien soll Schule also nach Plan des Schulministeriums NRW ganz normal weitergehen. Was hat das zu bedeuten und wie soll das funktionieren?

Ich verbringe momentan ein paar Tage in Potsdam. Hier ist es ganz gut zu beobachten, in welch unterschiedliche Richtungen sich verschiedene Dinge entwickeln können. Auf der einen Seite haben im Olympiastützpunkt die Athleten ihr Training zu Wasser und zu Lande wieder aufgenommen. Auf der anderen Seite bleibt die Sauna noch geschlossen und im Hotel werden externe Besucher nicht einmal auf das WC gelassen. Hygiene wird also einmal übertrieben GROSs geschrieben; viele wissen einfach auch nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Hände waschen, Maske tragen…?

Auch Fußball darf in Brandenburg wieder gespielt und zugeschaut werden. Wie kann man es auch sonst den Menschen unter Berücksichtigung der Spiele in der Bundesliga auch ernsthaft klarmachen?

Aber wie geht es vor allen Dingen mit der Schule nach den Sommerferien weiter? Zweifellos brauchen wir einen Plan B, um analog und digital vernünftig zu verknüpfen. Aber brauchen wir nicht eigentlich so etwas wie einen Plan A+, wie Gerald Hüther ihn vorschlägt: Bildung fürs Leben! Wenn ich mir überlege, was meine Kinder davon beherrschen, dann sind sie auf dem richtigen Weg. Natürlich können wir der Schule nicht alleine die Aufgabe der Persönlichkeitsentwicklung übertragen. Aber wir dürfen es auch nicht zulassen, dass sie diese zu stark einschränkt. Autorität sollte aus Kompetenz erwachsen und nicht primär aus Strenge oder einem unausweichlichen Wissensvorsprung. Also bitte: Lassen Sie uns Plan A+ verfolgen. Bringen wir unseren Kindern etwas fürs Leben bei. Für irgendetwas muß dieses Virus doch gut gewesen sein,

Q

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Wenn die Schulmail dich sprachlos hinterlässt https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200623/Schul–und-Unterrichtsbetrieb-in-Corona-Zeiten-und-zum-Schuljahresstart-2020_2021.pdf

Es war gefühlt die 100ste der ominösen Schulmails, die seit Mittwoch wieder für Rat- und Orientiertungslosigkeit in den Schulen NRWs sorgt.

Was soll man mit diesen 19 Seiten anfangen? Aber bitte, bilden Sie sich selbst eine Meinung! Ich habe für meinen Teil beschlossen, mich erst einmal hiermit https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/Gesetz_II_Anpassung-Urheberrecht-dig-Binnenmarkt.html zu beschäftigen.

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Die Unsicherheit wächst – auch in mir…

Das Schulministerium geht also davon aus, dass nach den NRW-Sommerferien Schule wieder so ablaufen und funktionieren wird, wie vor Corona; kein Hauch eines Zweifels, kein Plan B??? Das kann und darf nicht Euer Ernst sein. Stimmt, in Gütersloh geht niemand zur Schule, denn ansonsten wären solche Vorfälle wie bei Clemens T. ja undenkbar.

Und die Schulen handeln natürlich so, wie ihnen aufgetragen wird. Eigeninitiative ist in diesem Bereich ja ohnehin eher unerwünscht- und Kritik?

Schule hat für mich in den vergangenen Wochen einiges an ihrer Strahlkraft, an ihrem Mythos eingebüßt. Ich bin immer gerne zur Schule gegangen, Grundschule in Poll, Gymnasium in Deutz, Rocori High School in Minnesota und zum Abschluss Stadtgymnasium in Köln-Porz. Und jetzt auch als Elternvertreter und mittelbar als Vertreter der Interessen der Schülerinnen und Schüler. Aber was ich in den letzten Monaten erleben mußte, war nicht schön. Sicher es gibt viele Gründe. Und es fängt damit an, dass die NRW Dienstherrin (oder Dienstfrau oder besser Dienstmutter) ihre LehrerInnen nicht mit dem notwendigen Arbeitsmaterial ausstattet. Denn die beste Konferenztechnik funktioniert nun einmal nicht mit einem Commodore 64.

Übermorgen gibt es Zeugnisse und jetzt kam Gütersloh. 600.000 Menschen sind direkt von den Maßnahmen betroffen. Reisewarnungen aus Österreich für Teile NRWs .Und nach den Ferien soll es unvermittelt weitergehen? Ich bin mir sicher, dass eine solche Haltung zu großem Unmut führen wird; bei den Eltern, bei SchülerInnen und Schülern aber auch den Lehrern wird es nicht egal sein.

Doch mehr als MAHNEN, APPELLIEREN und HINWEISEN kann ich nicht. Ein Schuljahr werde ich Euch noch unterstützen., wenn Ihr es denn überhaupt noch möchtet. Aber dann ist Schluss für mich mit der Elternpflegschaft.

And now it‘s: Back to work!

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WARUM???

verlässt sich das Schulministerium auf fragwürdige Studien und treibt die Grundschulen in NRW ab dem 15. Juni wieder in den Regelbetrieb?

Die Details zu den Regelungen kommen wahrscheinlich wieder am 14. Juni per Schulmail, aber viele Fragen bleiben dennoch offen: Wie soll den Kindern vermittelt werden, dass in der Schule andere Abstandsregeln gelten als Beispielsweise in Gaststätten? Was passiert, wenn eines der Kinder doch erkrankt – muß dann auch nur dieses Kind isoliert werden oder wird die Schule geschlossen? Wie vermittelt man dem Kind und seiner Familie, dass es keine „Schuld“ trifft? Wie und wer verhindert gesellschaftliche Nachteile für die betroffenen Menschen???

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Wie geht im neuen Schuljahr weiter?

Mit diesem Schreiben haben wir uns an unsere Schulleitung gewandt:

Sehr geehrte XXX,

auch die Elternschaft des Stadtgymnasiums macht sich weiterhin viele Gedanken. Wir befürchten, dass die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen im gesamten kommenden Schuljahr bestehen bleiben könnten.

Folglich ist jetzt ein Konzept für das neue Schuljahr, welches regelt, wie das Curriculum eines ganzen Schuljahres trotz Corona umgesetzt werden kann, für die Schule unerlässlich.

Ein solches Konzept wird sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht nur mit klaren Verbindlichkeiten für Schüler_innen und Lehrer_innen umzusetzen sein, die genauso eindeutig sind, wie sie in der Vor-Coronazeit selbstverständlich waren. Denn unumstritten ist,

  • Schule ist kein Angebot auf freiwilliger Basis.
  • Um erfolgreich zu lernen ist Struktur und Kontinuität unerlässlich.

Mit dem Kreis, der für die Schulkonferenz gewählten Elternpflegschaftsvertreter_innen, möchten wir Sie und den Kreis der erweiterten Schulleitung um einen Gesprächstermin innerhalb der nächsten zwei Wochen bitten, bei dem wir gerne das aktuelle Konzept der Schule für das nächste Schuljahr kennenlernen würden.

Bitte sehen Sie unsere folgenden Gedanken, Anregungen und Erwartungen als einen konstruktiven Beitrag hierfür an.

  1. Sollte digitaler Unterricht noch durch mangelnde technische Ausstattung bei Lehrer_innen oder Schüler_innen behindert sein, muss hier schnellst möglich Abhilfe (ggf. auch durch Förderverein) geschaffen werden.
  2. Sind weitere Fortbildungen der Lehrer zur Nutzung der digitalen Unterrichtsmöglichkeiten erforderlich, müssen diese durch interne oder externe Schulungen rasch in die Wege geleitet werden. Auch hierbei könnte die Elternpflegschaft ggf. behilflich sein.
  3. Die vorhandenen technischen Möglichkeiten der Schule (100 I-Pads, zahlreiche Beamer) sollten genutzt werden. Ist eine Video-Übertragung in den Nachbarklassenraum möglich, wenn ein Lehrer die geteilte Klasse in zwei Räumen zeitgleich unterrichtet?
  4. Es sollte ein Erfahrungsaustausch über die Unterrichtsorganisation mit Schulleitungen anderer Gymnasien erfolgen.
  5. Um Kontinuität im Lernprozess zu gewährleisten ist ein strukturierter, verlässlicher Stundenplan zwingend notwendig! (Die Anzahl der Stunden durch Präsenz- und Distanzunterricht sollte annähernd denen der Vor-Coronazeit entsprechen.) Es müssen verbindliche Regeln für die Teilnahme an den Präsenz- und Online-Veranstaltungen gemacht werden. Auch der Online-Unterricht muss verpflichtend sein.
  6. Sollte es im Rahmen der Abstandsregelung zu Raumengpässen kommen, die Präsenzunterricht einschränken, ist auch ein Ausweichen auf den Samstag denkbar.
  7. Das Konzept sollte vorgeben, wie der Kontakt zum/r Schüler_in gestaltet und dokumentiert wird.
  8. Das Homeschooling führt zu einer Verstärkung der sozialbedingten Bildungsungleichheiten, insbesondere gilt dies für eine Schule mit Standorttyp 5. Umso bedeutender ist das Zusammenarbeiten der Fachlehrer_innen einer Stufe, um mit gemeinsamen Standards (im Online-Unterricht) und mit regelmäßigen vergleichenden Lernabfragen Defizite rasch zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können.
  1. Abstandsregeln und Maskenpflicht werden in der Schule auch von Schüler eingefordert. Konsequenzen bei Verstößen hiergegen müssen (wie z.B. beim Umgang mit Schulbüchern etc.) klar kommuniziert sein.
  2. Mit einem z.B. zweiwöchigen Newsletter kann die Schulleitung Neuerungen den Schülern und der Elternschaft mitteilen.

Ferner interessiert uns, welchen Bedarf die Schule zu folgenden Punkten ermittelt hat:

  • Wie viele Lehrer_innen, bzw. Schüler_innen haben noch nicht ausreichend technische Voraussetzungen um Online-Unterricht anbieten bzw. an ihm teilnehmen zu können?
  • Wie groß ist der Bedarf im Lehrerkollegium an Fortbildungen um digitalen Unterricht überhaupt, bzw. gezielter durchführen zu können?
  • Wie viele Lehrer_innen aus Risikogruppen, welche nicht Präsenz-Unterricht erteilen dürfen, hat die Schule? Wie viele Schüler_innen mit eigenem oder familiär erhöhtem Risiko hat die Schule, bzw. für wie viele Kinder wurde Befreiung vom Präsenz-Unterricht beantragt?

Wir freuen uns auf den konstruktiven Austausch mit Ihnen,

mit freundlichen Grüßen

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Wehrhafte Demokratie

Die Absetzung des Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages war also rechtmäßig, urteilt das BVerfG in einem jüngst veröffentlichten Beschluss https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/bverfg-afd-ausschussvorsitzender-bleibt-vorerst-abgesetzt?utm_content=buffer8189e&utm_medium=social&utm_source=linkedin&utm_campaign=linkedin.

Ist das, was man wehrhafte Demokratie nennt? Ich denke schon, was meint Ihr?

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Zurück zu den wirklich wichtigen Themen #Bibliotheksrecht

https://de.wikipedia.org/wiki/Bibliotheksrecht

Die Abiturklausuren sind geschrieben. Damit ist das Thema für mich erst einmal abgehakt. Nun also zurück zu den anderen Themen, mit denen ich mich sonst so professionell beschäftige. Also zum Beispiel „Bibliotheksrecht“.

Was soll ich sagen? Am Dienstag (19.05.2020) fand die #Premiere meiner online Vorlesung #Bibliotheksrecht2.1.3 auf Zoom an der Th Köln statt. Ca. 60 Leute haben teilgenommen und ich glaube ich habe nicht zu viele verloren. Ich bin erstaunt, wie gut die Interaktion funktioniert hat. Und es ist wirklich erst taunlich und zugleich erschreckend, was technisch alles möglich ist. So wird beispielsweise der Chat mitgeschrieben. Auf jeden Fall macht es mir großen Spaß mit den Studierenden zu arbeiten. Ich bin gespannt, was ich nach der ersten Vorlesung von 08.00-09-00 Uhr sage.

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