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Es wird sich nicht viel ändern, oder?

Morgen ist es endlich so weit. Wir haben noch keine neue Bundesregierung, aber das UrhWissG, als neuer Teil des UrhG, tritt in Kraft. Was hat die Gesetzesnovellierung nun für Auswirkungen für die tägliche Praxis von Bibliotheken und von Bildung und Wissenschaft? Es gibt einige Details, die sich ändern werden, wobei sich manche Veränderungen auch erst nach und nach einstellen werden.

Der Versand von digitalen Dokumenten von öffentlichen Bibliotheken an Endkunden ist nunmehr gestattet. Allerdings existiert noch kein Tarif oderGesamtvertrag, nachdem dies abgerechnet wird. Doch dies sollte nicht zu Lasten der Berechtigten gehen. Digitale Semesterapparate wurden schließlich auch genutzt, obwohl Zahlungen der KMK anfangs von der VG Wort nicht angenommen wurden.

Pressearbeiten fallen nicht mehr unter die Schranken der §§ 60a-h UrhG. Aber was ist unter Fachzeitschrift zu verstehen? Als Beispiel der Kunstgeschichte sei nur die Zeitschrift Art genannt,die zwar an vielen Kiosken erhältlich ist, aber auch in wissenschaftlichen Arbeiten zitierfähig ist. Ähnliches gilt übrigens auch für den Spiegel bei Politikwissenschaftlern.

Wenn ich den Gesetzestext und die Begründung des Regierungsentwurfs so lese, was ich Ihnen übrigens auch dringend anrate, da fällt mir doch noch das ein oder andere auf. Es bleibt also spannend, wie man heute so zu sagen pflegt…

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Nur noch einmal zur Erinnerung

Der Rahmenvertrag zu §52b UrhG tritt am 01.03.2018 außer Kraft. http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/vereinbarungen/Rahmenvertrag_52b_2016.pdf Warum? Na, weil es drin steht und weil es §52b UrhG am 01.03.2018 nicht mehr gibt. Dann wird diese Vorschrift nämlich aufgehoben und durch §60e Absatz 4 UrhG ersetzt. Irgendwelche Fragen? Dann kommen Sie beispielsweise zur Juris Hochschultagung nach Saarbrücken. Da können wir mit einander diskutieren.

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Nicht einmal mehr eine Woche

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe interessierte LeserInnen, in weniger als einer Woche ist es so weit: das UrhWissG tritt in Kraft. Was bedeutet das? Bibliotheken dürfen zukünftig Aufsätze an den Endkunden elektronisch liefern. Aber niemand weiß bisher, was die Bibliotheken dafür in Rechnung stellen sollen. Ähnlich verhält es sich mit digitalisierten Werken, die an designated Terminals zum Ausdruck und Download zur Verfügung gestellt werden können. Aber zu welchem Preis? Es bedarf also noch vieler Erläuterungen und Gesamtverträge, bis Rechtssicherheit einkehrt und wir das UrhWissG mit Leben füllen können.

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