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Die Grundlagen für seriöse journalistische Berichterstattung

Man kann es nicht mehr hören, lesen oder anschauen, was teilweise für ein Quatsch über die bevorstehende europäische Urheberrechtsreform berichtet wird. Und jede und jeder kann mitmischen. Auf twitter, via eigenen blog, auf Demos und wo weiß ich sonst noch. Und an und für sich ist das auch gut so, denn das macht Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit aus. Das gilt auch für Politik. Wäre ja auch schlimm, wenn es nur eine politische Meinung geben würde. In diesen Bereichen tolerieren wir auch eine manchmal etwas eigenwillige Auslegung von Sachverhalten. Anders sieht es im Bereich des Journalismus aus, auch wenn es sich bei JournalistIn um keine geschützte Berufsbezeichnung handelt. Allerdings hat sich die Mehrzahl der deutschen Verlagshäuser mit einer Selbstverpflichtung dazu bereit erklärt, die Regeln des Pressekodex https://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/ einzuhalten. Für Rundfunk und Fernsehen sind die meisten Regelungen im Rundfunkstaatsvertrag und darauf basierenden Regelungen enthalten https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Rundfunkstaatsvertrag_RStV.pdf Es wäre schön, wenn man sich häufiger darauf besinnen würde.

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Gesamtvertrag und Rahmenvertrag veröffentlicht

https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/vereinbarungen/Rahmenvertrag_60e_Abs_4_UrhG_Terminals_unterzeichnet.pdf

https://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/DBV/vereinbarungen/Gesamtvertrag_Kopienversand_innerbib_Leihverkehr_unterzeichnet.pdf

Es ist nicht ganz leicht, das ganze komplexe System von Rahmen- und Gesamtverträgen und Tarifen zu durchschauen. Auch mir gelingt das wahrscheinlich nicht komplett, aber ich versuche einmal, ein paar Anhaltspunkte zu geben.

Neu hinzugekommen sind also der Gesamtvertrag zum innerbibliothekarischen Leihverkehr und der Rahmenvertrag für die designated Terminals.

Der große Nachteil bei der Bestellung von Dokumenten über die sogenannte Fernleihe ist, dass die Dokumente immer noch ausgedruckt in der Bibliothek abgeholt werden müssen.

Beim Kopiendirektversand kann der Text hingegen direkt an den Besteller per E-Mail versendet werden. Dafür sind die Preise natürlich höher als bei der Fernleihe.

Die Preise hierfür richtet sich nach dem Tarif https://www.vgwort.de/fileadmin/pdf/tarif_uebersicht/Tarif_Kopienversand_auf_Bestellung.pdf

Bei den designated Terminals handelt es sich um die Nachfolgeregelung zu den elektronischen Leseplätzen (ehemaliger § 52b UrhG). Eine Besonderheit an diesem Vertrag ist, dass sich in § 3 Bestimmungen über Kontroll- und Überwachungspflichten der Einrichtungen finden, die solche Terminals betreiben.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Einrichtungen nicht von diesen Pflichten und den Kosten für den Betrieb abschrecken lassen, sondern dieses Instrument sinnvoll zum Einsatz bringen. Denn ansonsten verlieren die Regelungen des UrhWissG weiter an Bedeutung. Und was dies für die Evaluation des Gesetzes heißt, kann sich jeder denken…

Ein Gesamtvertrag zu den elektronischen Semesterapparaten lässt übrigens weiter auf sich warten.

Und eine Liste der aktuellen gültigen Vereinbarungen findet sich übrigens hier https://www.bibliotheksverband.de/dbv/vereinbarungen-und-vertraege/urheberrecht-gesamtvertraege.html

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Digitized images of works in the public domain: what rights vest in them? Analysis of the recent BGH Reiss-Engelhorn judgment – Part 1 – The IPKat

Digitized images of works in the public domain: what rights vest in them? Analysis of the recent BGH Reiss-Engelhorn judgment – Part 1 – The IPKat
— Weiterlesen ipkitten.blogspot.com/2019/02/digitized-images-of-works-in-public.html

Analyse der Reiß Engelhorn Entscheidung auf Englisch

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