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Mehrere Generationen Familie

Wie funktioniert das, wenn mehrere Generationen einer Familie involviert sind? Aufgrund weiter steigender Lebenserwartungen ist es heutzutage ja nicht ungewöhnlich, dass man noch seine Urgroßeltern bewusst kennenlernt. Ich befinde mich jedenfalls in der glücklichen Situation, dass ich noch die Mutter einer meiner Omas in ihrem Zuhause in der ehemaligen DDR besuchen durfte. Und bei dem Besuch ist dieses Bild entstanden, dass zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen gehört. Ich sitze dort zwischen meiner Uroma Elsa und meinem Onkel Albert. Links auf dem Bild, vom Betrachter aus, gesehen befindet sich die wichtigste Requisite des Aufenthalts: Die Fußbank meiner Oma. Während meines Aufenthaltes lag meine liebste Beschäftigung darin, meiner Uroma die Fußbank hinterher zu tragen. Und die Hauptaufgabe von Elsa bestand darin, ihre Familie zu versorgen und mit einfachen Mitteln Freude zu bereiten. Das nur als Randbemerkung: Ich bin anscheinend immer von starken Frauen in meiner Familie umgeben gewesen. Deshalb halte ich mich auch für ziemlich emanzipiert.

Wie funktionierte denn nun diese gesamte Reise? Erstaunlich gut! Das Stichwort lautet Rücksichtnahme und Toleranz. Zu fünf Personen in einem Käfer von Köln über die innerdeutsche Grenze und Autobahn bis nach Sachsen Anhalt – in der heutigen Zeit von SUV kaum vorstellbar. Aber diese Reise war sehr wichtig, für uns ALLE!

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Und jetzt also zurück zur Normalität; wie soll das eigentlich funktionieren?

Nach den Sommerferien soll Schule also nach Plan des Schulministeriums NRW ganz normal weitergehen. Was hat das zu bedeuten und wie soll das funktionieren?

Ich verbringe momentan ein paar Tage in Potsdam. Hier ist es ganz gut zu beobachten, in welch unterschiedliche Richtungen sich verschiedene Dinge entwickeln können. Auf der einen Seite haben im Olympiastützpunkt die Athleten ihr Training zu Wasser und zu Lande wieder aufgenommen. Auf der anderen Seite bleibt die Sauna noch geschlossen und im Hotel werden externe Besucher nicht einmal auf das WC gelassen. Hygiene wird also einmal übertrieben GROSs geschrieben; viele wissen einfach auch nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Hände waschen, Maske tragen…?

Auch Fußball darf in Brandenburg wieder gespielt und zugeschaut werden. Wie kann man es auch sonst den Menschen unter Berücksichtigung der Spiele in der Bundesliga auch ernsthaft klarmachen?

Aber wie geht es vor allen Dingen mit der Schule nach den Sommerferien weiter? Zweifellos brauchen wir einen Plan B, um analog und digital vernünftig zu verknüpfen. Aber brauchen wir nicht eigentlich so etwas wie einen Plan A+, wie Gerald Hüther ihn vorschlägt: Bildung fürs Leben! Wenn ich mir überlege, was meine Kinder davon beherrschen, dann sind sie auf dem richtigen Weg. Natürlich können wir der Schule nicht alleine die Aufgabe der Persönlichkeitsentwicklung übertragen. Aber wir dürfen es auch nicht zulassen, dass sie diese zu stark einschränkt. Autorität sollte aus Kompetenz erwachsen und nicht primär aus Strenge oder einem unausweichlichen Wissensvorsprung. Also bitte: Lassen Sie uns Plan A+ verfolgen. Bringen wir unseren Kindern etwas fürs Leben bei. Für irgendetwas muß dieses Virus doch gut gewesen sein,

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