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Nächste Woche geht es weiter

Momentan keimt einmal mehr die Debatte um Sinn und Zweck von Open Access auf. Auf der einen Seite steht Professor Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbands. Er beschreibt in einem Gastbeitrag in der FAZ vom 25.01.2018, warum aus seiner Sicht Open Access in vielen Bereichen nicht der richtige Weg zur Veröffentlichung von wissenschaftlichen Erkenntnissen ist.

Dem stellt Thomas Hartmann in einem Beitrag zu einem Sammelband , dem Praxishanbuch Open Access , überzeugende Argumente für O A an http://pubman.mpdl.mpg.de/pubman/item/escidoc:2452719:4/component/escidoc:2452718/1f_Hartmann-FinaleVerlagsversion_06-2017%20Copy.p

Nächste Woche berichte ich von den weiteren Vorbereitungen auf das Inkrafttreten des UrhWissG am 01.03.2018. Dann werden auch neue Richtlinien der Universität zu Köln zum Einsatz von Ilias, dem LernManagementSystem der UzK, und entsprechende Best Practice Hinweise veröffentlicht. Sollten Sie zwischendurch Fragen oder Hinweise zu den Themengebieten haben, wenden Sie sich an ohinte (at) uni-Koeln.de

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Mit gutem Recht erinnern

Bevor es die Richtlinien gibt, erst einmal ein Link in eigener Sache:

https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/153/

Als treibende Kraft und Herausgeber, hat Paul Klimpel einen ansprechenden Band mit vielfältigen Beiträgen zum Thema Sicherung und Schutz des kulturellen Erbes herausgebracht. Aber lesen und beurteilen Sie es bitte selbst…

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Systemwechsel am 01.03.2018

Wie es mit Deutschland und seiner Regierung weiter geht, hängt sicherlich nicht vom Inkrafttreten des UrhWissG am 1. März ab. Für Hochschulen, Bibliotheken und Studierende ergeben sich allerdings schon ein paar nicht ganz unbedeutende Änderungen, auf die es sich vorzubereiten und einzustellen gilt. Was sind die zentralen Änderungen?

– Es treten die §§ 52a, 52b und 53a UrhG außer Kraft. Im Gegenzug treten die §§ 60a – 60h UrhG mit ihren entsprechenden Inhalten in Kraft.

– Was sind die Unterschiede der neuen Paragraphen im Vergleich zu den alten?

Die neuen Vorschriften sind verständlicher formuliert und einfacher anzuwenden als die alten. Inhaltlich bringen die neuen Vorschriften folgende Änderungen mit sich:

– Es besteht in den meisten Fällen keine Verpflichtung, vor der Digitalisierung von Werken ein entsprechendes Verlagsangebot zu prüfen.

– Schranken zugunsten von Anwendern gehen nachteiligen Vertragsklauseln vor.

– Es dürfen 15% statt 12% eines Werkes in den LernManagementSystemen zur Verfügung gestellt werden.

– Presseerzeugnisse unterfallen der neuen Bereichsausnahme und dürfen nicht mehr in LMS aufgenommen werden.

Den Link zu Richtlinien für den Gebrauch von LMS finden Sie im nächsten Blogbeitrag….

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Sondierung II

Was ist von diesem verspäteten DreikönigInnentreffen zu erwarten? Bitte etwas mehr Professionalität als bei Jamaika! Lindner glaubt ja immer noch, er hätte allen einen Gefallen mit seinem etwas unüberlegten Handeln getan. Ja, man muss sein Gelaber nur von der Opposition aus ertragen. Aber dafür hätte er Dobrindt etwas von der Redezeit genommen. Und da ist natürlich dir Frage erlaubt, wer ist von den beiden das größere Grauen. Wenn sich etwas ändern soll, dann versucht es doch einmal mit etwas mehr Ehrlichkeit. Ihr braucht nicht Eure Freizeit mit einander zu verbringen. Ihr sollt nur unser Land vernünftig regieren, mit den finanziellen und intellektuellen Mitteln, die Euch zur Verfügung stehen. Ihr sollt die AfD bei ihrer Selbstzelegung begleiten (Herr Gauland, hier muss niemand gejagt werden, das hatten wir in diesem Land schon einmal!) und sie gerne dabei auch unterstützen. Ich finde es nur ärgerlich und nicht nachvollziehbar, wenn alleine aus partei- und wahltaktischen Gründen nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Aber das ist ja leider bei allen Parteien der Fall. Oder warum führt Cem Özdemir die Sondierungsgespräche und verzichtet dann auf die Kandidatur als Fraktionsvorsitzender? Sicher, es ist wie im Mannschaftssport. Die einzelnen Akteure müssen sich ergänzen und es kann nicht nur Häuptlinge geben? Aber nur Cowboys und Indianer? Bitte schaut doch noch einmal nach externen Talenten. Ein paar positive Überraschungen braucht jedes Team. Sonst gibt das nichts mit einer vernünftigen GroKo. Und das wird ohnehin schon schwierig!

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Wie geht es weiter in Europa?

Nun ist das neue Jahr erst ein paar Tage alt. Aber man hat wirklich nicht den Eindruck, dass sich hier bald hinsichtlich der Regierungsbildung etwas tut. Die CSU ist im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen dringend auf eine schnelle Einigung angewiesen. Aber die SPD scheint immer noch mit der merkwürdigen Idee einer Minderheitsregierung zu liebäugeln. Also schauen wir lieber nach Europa, wo Axel Voss zur Jahreswende dem Kölner Stadtanzeiger zu einem der Streitthemen der bevorstehenden Urheberrechtsreform ein Interview gegeben hat. Dabei geht es um ein sogenanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Dies existiert bereits in Spanien und Deutschland und ist dort jeweils aus unterschiedlichen Gründen grandios gescheitert (vergleiche dazu im Detail http://leistungsschutzrecht.info). Anstatt daraus den Schluss zu ziehen, dies in Europa erst Recht durchsetzen zu können, sollten die europäischen Presseverlage lieber neue Geschäftsmodelle entwickeln, anstatt hilflos nach dem Gesetzgeber zu rufen. Warten wir also ab, was der Erfolg versprechendere Weg sein wird.

Gracias!

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