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Neues Zeitungsportal https://zeitpunkt.nrw online geschaltet

Im Rahmen einer Fachtagung in Dortmund wurde heute https://zeitpunkt.nrw freigeschaltet.

Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Universitäts- und Landesbibliotheken in Bonn und Münster und des Archiv- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbandes Rheinland, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Am Projekt sind sehr viele Bibliotheken und Archive aus ganz NRW beteiligt.

Die Fachtagung „Lokal – regional – digital: HIstorische Zeitungen in NRW“,, haben das Institut für Zeitungsforschung, die ULB Münster und das LWL-Archivamt in Kooperation mit dem Institut für Zeitungsforschung veranstaltet.

Machen Sie sich selbst ein Bild und Gedanken über dieses Projekt Auf jeden Fall ist es sehr professionell gestaltet.

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Wo steht die EU-Urheberrechtsreform und wie geht es weiter?

Am vergangenen Mittwoch, den 20.06.2018, fand die mit Spannung erwartete Abstimmung im JURI-Committee (vergleichbar dem Rechts- und Verbraucherausschuss des Bundestags https://www.bundestag.de/recht) des Europäischen Parlaments über den vom deutschen Berichterstatter Axel Voss vorgelegten Entwurf der sogenannten DSM Richtlinie (Digital Single Market) statt. Sie soll die sogenannte InfoSoc Richtlinie in Teilen ergänzen und ersetzen.

Anders als im deutschen Recht, wurde über jede einzelne Vorschrift abgestimmt. Eine sehr gute Zusammenfassung des Abstimmungsprozesses liefert EBLIDA http://www.eblida.org/news/shambolic-juri-committee-vote-on-copyright.html Im Vorfeld der Abstimmung hatte schon der UN Berichterstatter zur Meinungsfreiheit seine Bedenken geäußert. https://www.ohchr.org/Documents/Issues/Opinion/Legislation/OL-OTH-41-2018.pdf

Doch das Verfahren ist damit noch nicht abgeschlossen. Als nächstes wird sich das Plenum des Parlaments mit der Reform befassen. Julia Reda, Abgeordnete für die Piraten im EP und Autorin des nach ihr benannten REDA Reports https://juliareda.eu/copyright-evaluation-report/ beabsichtigt eine Abstimmung aller ParlamentarierInnen herbeizuführen. https://juliareda.eu/2018/06/not-giving-up/ Es soll noch einmal zu einer Generaldebatte kommen, als einfach nur zu einer Bestätigung des Abstimmungsergebnisses von JURI. Die Abstimmung im Parlament ist für den 4. Juli vorgesehen. Bis dahin kann jede(r) Einzelne noch versuchen, seine(n) EU Abgeordnete(n) vom Widersinn mancher in Aussicht gestellten Regelungen zu überzeugen.

Was sind die größten Knackpunkte?

– Die Einführung von sogenannten „Uploadfiltern“ in Artikel 13 http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-upload-filter-interview-1.4022269

– Das schon in Spanien und Deutschland gescheiterte Leistungsschutzrecht für Presse http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-so-ein-quatschgesetz-a-1212697.html in Artikel 11

Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um zur Vernunft zu kommen; aber ein Versuch ist es wert.

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Das war für mich der #Bibtag18

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie haben Sie die Veranstaltung in Berlin empfunden- als TeilehmerIn oder aus der Ferne über Social Media? Ich war zwei Tage vor Ort. Von der Skepsis gegenüber dem Veranstaltungsort, wie sie 2011 geäußert wurde, war dieses Mal nichts zu hören und sie wäre auch nicht angebracht gewesen. Ein mit ÖPNV bequem erreichbarer Ort, mit guten Räumlichkeiten und Biergarten am Wasser- was will man mehr? Zwei Tage können natürlich nur einen groben Überblick gestatten, aber ich hatte den Eindruck, dass Veranstalter wie TeilnehmerInnen ganz zufrieden waren. Denn auch die Teilnehmerzahl von mehr als 4.000 spricht für sich. Die Ausstellungsfläche hätte wie immer etwas näher an den Sitzungssälen sein können, aber man muss sich den Gegebenheiten anpassen. So fanden auch jetzt wieder manche Veranstaltungen in zu kleinen, andere in zu großen Räumen statt. Aber wer kann die Attraktivität der Veranstaltung schon so genau vorher abschätzen. Mit hat die Interaktion mit den Zuhörern auf dem Podium der Verbände gut gefallen und das nicht nur bei „meiner“ Veranstaltung. Die Diskussion bei den „Ziemlich besten Feinden“ hätte für meinen Geschmack ruhig etwas kontroverser ausfallen können; was meinen Sie?

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Verfassungsbeschwerde gegen Ausschüttungspraxis von VG unzulässig

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-043.html

Die Darlegung eines Verstoß gegen Art. 14 GG hinsichtlich der Verteilungspraxis der VG Wort ist dem Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nicht gelungen. Hoffentlich wird das jetzt nicht wieder von den Verlagen den Bibliotheken zum Vorwurf gemacht. Die haben mit dem Verfahren direkt überhaupt nichts zu tun. Es geht nur um die Ausschüttung der von der KMK an die Verwertungsgesellschaften entrichteten Beiträge.

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