Sinn dieses Blogs

Alles, was nicht in 140 Zeichen gepackt werden kann, soll hier erscheinen.

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Morgen stehen ht ein grundlegender Termin vor dem VGH BW an. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob durch Satzung eine Universität seine Angehörigen dazu verpflichte kann, Ihre Veröffentlichungen im Wege des Zweitveröffentlichung verpflichtet werden können

Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg – 9s2056.16 / 26.09.2017 / B. u.a. gegen Universität Konstanz wegen Gültigkeit der Satzung zur Ausübung des wissenschaftlichen Zweitveröffentlichungsrechts gemäß § 38 Abs. 4 UrhG vom 10. Dezember 2015

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Das UrhWissG

Nachdem das UrhWissG mittlerweile im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden ist, häufig sich nun die Fragen zum Inhalt und zur Anwendung der Normen. Erst einmal das Wichtigste vorab:

Da das Gesetz erst zum 1. März 2018 in Kraft treten soll, finden bis dahin die derzeit gültigen Regelungen Anwendung. Das bedeutet: insbesondere die Regelungen der §§52a, 52b und 53a UrhG gelten weiterhin und sind in ihren Begrenzungen zu beachten!!! Den derzeit gültigen Text finden Sie auf der Website des BMJV.

Eine kurze Übersicht zu den mit In-Kraft-Tretens des UrhWissG (dann als Vorschriften des Urheberrechtsgesetzes) einher gehenden Änderungen finden Sie unter https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto_uk_cat_2259361.html

Und außerdem finden jetzt die ersten Informationsveranstaltungen und Schulungen zu diesem Thema statt. Unter anderem im Rahmen der ajbd Jahrestagung am 28./29.09. in Würzburg, am 12.10. im ZBIW in Köln und als Teil des Workshops des Aktionsbündnis Urheberrecht in Bildung und Wissenschaft am 08.11. in Berlin. Und auch die Rechtskommission des dbv steht Ihnen sicher mit Rat und Tat zur Seite.

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Es ist da

Das UrhWissG ist in der heutigen Ausgabe des Bundesgesetzblatts veröffentlicht worden. Und damit fängt der Ärger schon wieder an (ruhig, Brauner sag ich mir dann, aber ohne Nervennahrung geht es dann doch nicht…) – der sogenannte Bürgerzugang gewährt mir nämlich nur eine Lesemöglichkeit des Gesetzes, so wie eine Zeit der § 52b UhrG gelesen wurde: LESEPLATZ. Und jetzt? Soll ich das Gesetz abfotografieren, abmalen, memorieren mit seinen Änderungsbefehlen? Nein, da gibt es andere Wege und ich spreche nicht von Sci Hub. Jetzt also erst noch einmal in Ruhe lesen und dann fällt mir inhaltlich bestimmt noch etwas zu dem Gesetz ein, was noch nicht von allen Dächern gezwitschert wird.

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Das muss sein – ein Blick in die deutsche Provinz

Da die Veröffentlichung des UrhWissG wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird (unterzieht es der Herr Bundespräsident noch der materiellen Prüfung?), darf man zwischendurch ja auch einmal einen Blick in den politischen Alltag werfen. Nächste Woche steht mir erst einmal Schulpolitik ins Haus – Wahlen zur Klassenpflegschaft. Selbst wenn es meinen Kindern manchmal peinlich ist – ich stelle mich zur Wahl. Denn nichts empfinde ich bedrückender als den Moment, in dem das Schweigen den Raum ergreift und das Gesicht entweder hinter der Sonnenbrille verschwindet oder mich ein dringender Anruf aus dem Off erreicht. Dann geht zu solchen Veranstaltungen doch erst gar nicht hin oder engagiert Euch zumindest für die sichere Überquerung der B8 durch die Wanderläuse. 

Nach Medienberichten ist ja heute vom Duell Merkel – Schulz nicht viel zu erwarten; aber Wegschauen ist auch da nicht zulässig – MACH DIR MAL NE MEINUNG!

Viel interessanter scheint die Auseinandersetzung zwischen den Brüderparteien/Schwesterarteien/Unionisten zu werden. Wie schreibt die FAZS heute so schön – das Duell der schwatzenden (oder waren es die schwabenden) Sheriffs; John Wayne gegen Kirk Douglas (finden alle  unter 50jährigen bestimmt im Internetz..)

Und was steht da: ach lest es doch selbst nach… Ich hasse diese Generation Zusammenfassung, die zu bequem ist, echten Qualitätsjournalismus zu würdigen und nur noch die Snippets liest. Und verdammt noch mal: Die Mannschaft spielt erst wieder morgen. Danke Unitymedia, dafür brauche ich RTL schon noch!

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