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Es wird sich nicht viel ändern, oder?

Morgen ist es endlich so weit. Wir haben noch keine neue Bundesregierung, aber das UrhWissG, als neuer Teil des UrhG, tritt in Kraft. Was hat die Gesetzesnovellierung nun für Auswirkungen für die tägliche Praxis von Bibliotheken und von Bildung und Wissenschaft? Es gibt einige Details, die sich ändern werden, wobei sich manche Veränderungen auch erst nach und nach einstellen werden.

Der Versand von digitalen Dokumenten von öffentlichen Bibliotheken an Endkunden ist nunmehr gestattet. Allerdings existiert noch kein Tarif oderGesamtvertrag, nachdem dies abgerechnet wird. Doch dies sollte nicht zu Lasten der Berechtigten gehen. Digitale Semesterapparate wurden schließlich auch genutzt, obwohl Zahlungen der KMK anfangs von der VG Wort nicht angenommen wurden.

Pressearbeiten fallen nicht mehr unter die Schranken der §§ 60a-h UrhG. Aber was ist unter Fachzeitschrift zu verstehen? Als Beispiel der Kunstgeschichte sei nur die Zeitschrift Art genannt,die zwar an vielen Kiosken erhältlich ist, aber auch in wissenschaftlichen Arbeiten zitierfähig ist. Ähnliches gilt übrigens auch für den Spiegel bei Politikwissenschaftlern.

Wenn ich den Gesetzestext und die Begründung des Regierungsentwurfs so lese, was ich Ihnen übrigens auch dringend anrate, da fällt mir doch noch das ein oder andere auf. Es bleibt also spannend, wie man heute so zu sagen pflegt…

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