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Das Kompetenzzentrum für Lizenzierungen – Vorbild für eine zentrale Lizenzierungsplattform für wissenschaftliche Inhalte?

Nachdem nun das UrhWissG seit ein paar Monaten in Kraft ist fragt man sich, was mit einer zentralen Lizenzierungsplattform erreicht werden soll. Eines der erfreulichen Ergebnisse der Reform ist schließlich, dass der Vorrang des Verlagsangebots in § 60a UrhG nicht gilt. Und Konsortion sind schließlich in verschiedenen Bereichen gebildet worden, wo ein Bedarf für eine einheitliche Lizenzierung besteht. Daneben gibt es für die neu geschaffenen ForschungsInformationsDienste noch das sogenannte Kompetenzzentrum für Lizenzierungen https://www.fid-lizenzen.de

Vom KfL wurde unter anderem ein Musterlizenzvertrag entwickelt. Kann das das Ziel und das Ergebnis einer zentralen Lizenzierungsplattform sein? Und wäre eine Teilnahme für alle Bereiche verpflichtend? Ein solches Ergebnis würde mich doch sehr stark wundern, da ansonsten in vielen Bereichen doch die Vertragsfreiheit als hohes Gut verteidigt wird. Oder gehört zu solch einer Plattform auch die Verpflichtung für Verlage alle auf dem Markt verfügbaren eBooks für Bibliotheken zur Lizenzierung anzubieten?

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