Von Rücksichtnahme, Stil und gegenseitigem Respekt

Geht es Ihnen nicht auch manchmal so: Sie wundern sich und denken sich, warum hat mein Gegenüber jetzt so gehandelt? Warum stellt er/Sie mich so bloß, ohne mir vorher die Chance zu geben, meine Meinung zu revidieren, mich vielleicht auch zu erklären? Aus meiner Sicht hat das viel mit der Schnelllebigkeit unserer Zeit und dem permanenten Drang sich profilieren zu müssen zu tun. Teilweise wird diese Verhaltensweise natürlich auch von meinem Chef, fairer Weise muss hier natürlich auch heißen, von meiner Chefin an mich herangetragen, für den/die ich stellvertretend eine Show abziehen soll, damit, (ich schreibe jetzt einfach) man sich besser fühlt und sich selbst die Hände dreckig machen muss. Aber muss das denn sein? Gehört zur Menschlichkeit nicht eigentlich auch ein gewisses Grundlevel an sozialer Intelligenz? Gut, wird mancher sagen, das hat es immer schon gegeben. Denken Sie an Wehner und Brandt, Merkel und Rötttgen, an alle Möllemänner unserer Zeit, aber nochmal, muss das denn sein? Gut, manchmal möchte mein Gegenüber mir einfach nicht zuhören, ist beratungsresistent, was natürlich vermessen, aber auch zeitgemäß klingt und ist. Ich habe es nicht im Duden nachgeschlagen, aber sagt Ihnen der Begriff „Kollegialität“ noch etwas? Vielen offensichtlich nicht, denn ich stelle fest und Klage an: Warum muss ich mich immer häufiger fragen, ist man mein(e) KollegIn oder ist es doch wieder ein(e) Mitbewerberin aus der gleichen Institution? Geben Sie bitte dem Gegenüber häufiger mal eine Chance, denn wie heißt es so schön: Man sieht sich immer mehrmals…

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