Vor der Buchmesse ist nach der Urheberrechtsreform 

Unabhängig vom Ausgang des Reformprozesses, der, wie bereits mehrfach an dieser oder an anderer Stelle behauptet, momentan auf des Messers Schneide steht, sollten sich alle Akteure / Akteurinnen schon einmal Gedanken darüber machen, wie es nach dem 07.07.2017 weiter geht; so wie bisher jedenfalls nicht. Hochschulen, Bibliotheken und ihre Beschäftigten sind jedenfalls bisher immer viel zu brav, zurückhaltend und leidensfähig gewesen. Es gibt nicht immer „Schuldige“ für die misslichen Situationen, in denen sich Verlage, Verwertungsgesellschaften und auch UrheberInnen befinden. Die Zeiten von Studiengebühren, Studienbeiträgen – Zahlungen im weitesten Sinne, waren beispielsweise toll, nur nicht für die Zahlungspflchtigen. Was haben wir für Mengen an Literatur angeschafft in dieser Zeit. Es ging zu wie mein Metzger – darf‘ s ein bisschen mehr sein? Aber klar, ob ein Exemplar mehr oder weniger; völlig egal, das Geld floss in Strömen!  Und dann die Wende in NRW – Sozis zurück an der Regierung, Geldhähne zu und vorbei war es mit der Hochhschul(Finanz)Freiheit. Jedenfalls wäre es einmal wieder an der Zeit, sachlich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Verlagen, AutorInnen und Bibliotheken und Hochschulen zu sprechen. Und vielleicht ist da ja die diesjährige Frankfurter Buchmesse der richtige Zeitpunkt und der richtige Ort. Aber Moment, was sehe ich da gerade? Heute ist Donnerstag und da wäre es doch an der ZEIT einmal etwas für die gefährdete Pressefreiheit zu tun, oder nicht, oder doch, oder wer soll das denn eigentlich noch Ernst nehmen??? 

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